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Pedelecs – Für wen sind sie geeignet?

Pedelecs, eine Kurzform von „Pedal Electric Cycle“, sind immer öfter im Stadtbild vertreten.

Jedoch wissen viele nicht, was genau ein Pedelec ist und für wen es sich eignet- dieser Artikel soll dir somit eine Hilfestellung leisten, wenn du dich über Pedelecs informieren möchtest.

Schon längst sind die Pedelecs kein bloßer Trend mehr, sondern erkämpfen sich einen gleichberechtigten Platz in der Bike-Branche.

Pedelecs - Für wen sind sie geeignet?
Schon längst sind die Pedelecs kein bloßer Trend mehr, sondern erkämpfen sich einen gleichberechtigten Platz in der Bike-Branche. Das erste Pedelec wurde 1990 im Rahmen der Tour de Sol entwickelt, vom Schweizer Unternehmer Michael Kutter, dessen Firma auch heute noch Pedelecs vertreibt. Ende der 90er Jahre wurde ein wahrer „Boom“ ausgelöst, der kurz abflachte, ab 2005 aber wieder mehr und mehr an Bedeutung gewinnt, da auch große Hersteller wie Yamaha Pedelecs produzieren.

Steigende Verkaufszahlen um bis zu 30% unterstreichen den Wert des Pedelecs, im Jahre 2012 waren bereits 1,3 Millionen Pedelecs auf deutschen Straßen zu finden. Auch einige Branchen haben das Pedelec für sich entdeckt, etwa die deutsche Post oder andere Paketdienste. Daneben werden Pedelecs auch im touristischen Sektor (Vermietung) etwa durch die deutsche Bahn angeboten.

 

Pedelecs sind keine E-Bikes

Die Pedelecs sind nicht zu verwechseln mit einem E-Bike, was wir in einem anderen Artikel auch schon ausführlich erklärt haben. Denn hier gibt es einen entscheidenden Unterschied: beim Pedelec wird der Fahrer von einem reinen Elektroantrieb unterstützt, während beim E-Bike der Antrieb gezielt gesteuert werden kann, etwa mit Hilfe eines Drehgriffs. Rechtlich gesehen wird das Pedelec mit einem „normalen“ Fahrrad gleichgesetzt, dies bedeutet, dass du keinen Führerschein, Zulassung oder eine Altersbeschränkung für diese Form des Fahrrads benötigst.

Der Elektromotor beim Pedelec schafft eine Leistung von 250 Watt oder umgerechnet eine Geschwindigkeit von 25 Km/h, um sich gemütlich durch die Landschaft radeln zu lassen. Eine zweite Variante des Pedelecs ist in Form des so genannten „S-Pedelecs“/“Schnellklasse“ vorhanden. Diese Pedelecs erreichen eine Maximalgeschwindigkeit von 45 km/h und eine maximale Wattleistung von 500 Watt. Damit zählen diese Pedelecs jedoch nicht mehr zu den Fahrrädern im klassischen Sinne, sondern zu den Kleinkrafträdern. Hier sind also eine Betriebserlaubnis vom Kraftfahrbundesamt bzw. ein Versicherungskennzeichen notwendig. Der Fahrer eines solchen Pedelecs muss zudem mindestens 16 Jahre alt und im Besitz einer Fahrerlaubnis sein.

 

Für wen genau eignet sich nun ein Pedelec?

Grundsätzlich ist ein herkömmliches Pedelec für Jedermann zu empfehlen. Denn neben den zuvor beschriebenen, grundlegenden Typen von Pedelecs, gibt es noch weitere Typen, die auf jeden individuellen Benutzer zugeschnitten sind: Komfort/Stadt-Pedelecs, Pedelecs für Touren oder Trekking, MTB-Pedelecs und S-Pedelecs. Eine weitere Art der Pedelecs sind Pedelec-Klappräder. Es ist nicht immer einfach, diese Typen voneinander abzugrenzen, dennoch hier eine kleine Übersicht für dich:

  • Komfort/Stadt-Pedelecs: Wiederum einteilbar: kompakte Pedelecs oder faltbare Mini-Pedelecs. Diese eignen sich besonders gut für Kurzstrecken in der Stadt. Sie sind auch zum Teil mit Rücktritt ausgestattet und bieten einen „tiefen“ Einstieg, der ebenfalls Komfort verspricht. Einige Hersteller bieten auch „Familien-Pedelecs“ an, so dass du an eine extra Anhängerkupplung einen Kinderanhänger anhängen kannst, um die Kleinsten mit in die Stadt zu nehmen. Falt-Pedelecs eignen sich gut für den Weg ins Büro, da sie leicht zu verstauen sind.
  • Trekking/Touren-Pedelecs: Sind für lange Strecken geeignet und sind mit besonders dicken Reifen bestückt.
  • MTB-Pedelecs: mit einem leistungsstarken Motor, einem groß gestaltetem Rahmen für die nötige Beinfreiheit und extra starken Reifen, kannst du getrost über Stock und Stein fahren.
  • Die S-Pedelecs wurden schon oben ausführlich beschrieben (schnellere Version des Pedelecs)

 

Fazit

Du siehst also, dass es für Jeden „sein“ individuelles Pedelec gibt. Die Vorteile und der Nutzen liegt auf jeden Fall klar auf der Hand: Du kommst schnell von A nach B, ohne übermäßig ins Schwitzen zu geraten und lieferst nebenbei noch einen schonenden Beitrag für eine saubere Umwelt, da du auch öffentliche Verkehrsmittel sparen kannst.

Auch für Paare kann sich ein Pedelec bezahlt machen, da auch Frauen leichter mit ihrem Partner mithalten können, Fahrspaß statt Fahrfrust. Dies gilt auch bei steilen Bergen, bei denen man sein „normales“ Fahrrad unter Umständen schieben müsste.

Aber auch für Personen, die körperliche Beeinträchtigungen haben, Senioren oder einfach Leute, die weniger fit sind, kann hier das Pedelec eine echte Alternative zum herkömmlichen Fahrrad darstellen.


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